Lokales 11.10.2026

Kirmes in Bachrain verbindet Tradition, Glaube und Gemeinschaft

Bachrain (lg) – Mit schwungvollen Tanzauftritten der kleinen und großen Teilnehmer, musikalischer Unterhaltung und einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken wurde die Kirmes in Bachrain gefeiert. Der Kirmesbaum bildete den Mittelpunkt des Festplatzes und verlieh der Veranstaltung eine festliche Atmosphäre.

Foto: Louna Gelinek.

Im Mittelpunkt des Tages standen die Tanzauftritte der Kinder. Die jüngeren Teilnehmer präsentierten einen einstudierten Kirmestanz und zeigten dabei ihr Können vor den anwesenden Gästen. Im Anschluss folgte der Auftritt der älteren Gruppe, die ebenfalls einen Tanz vorbereitet hatte. Beide Darbietungen bereicherten das Festprogramm und wurden von den Besuchern aufmerksam verfolgt.

Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung war ebenfalls gesorgt. Sie schuf einen passenden Rahmen für das Festgeschehen und trug zur geselligen Atmosphäre bei. Auch kulinarisch wurden die Gäste versorgt: Verschiedene Speisen und Getränke luden dazu ein, sich zu stärken und in entspannter Runde miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine zentrale Rolle auf dem Festplatz nahm der Kirmesbaum ein. In der Mitte des Platzes aufgestellt, prägte er das Bild der Veranstaltung. Rund um ihn spielte sich ein Teil des gemeinschaftlichen Festlebens ab.

Zu Beginn der Feierlichkeiten begrüßte Pfarrer Dr. Innocent Oyibo die Gäste am Sportplatz. Er betonte, dass die Kirmes jedes Jahr eine schöne Gelegenheit biete, zusammenzukommen und gemeinsam zu feiern. Dabei stellte er auch die christliche Bedeutung des Festes heraus. Mit Bezug auf das Evangelium erklärte er, dass Jesus die Menschen zu einem Festmahl einlade und damit zugleich zum fröhlichen Miteinander ermutige. „Jesus lädt uns ein, zu ihm zu kommen. Er lädt uns zu einem Festmahl ein“, erklärte der Pfarrer und hob damit die Verbindung zwischen Glauben und Gemeinschaft hervor.

Auch Bernd Woide würdigte das Engagement der Organisatoren und Helfer. In seiner Ansprache hob er insbesondere die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes für das gesellschaftliche Miteinander hervor. Mit Blick auf die Verbindung von Glaube und Gemeinschaft betonte er: „Die Tradition, der Glaube, aber auch die Gemeinschaft – das gehört zusammen.“ Zugleich sprach er allen Beteiligten seine Anerkennung aus und gratulierte ihnen dazu, die Veranstaltung ehrenamtlich auf die Beine gestellt zu haben.

Er ging zudem humorvoll auf das wechselhafte Wetter ein. Er scherzte, dass er als Landrat häufig schlechtes Wetter mitbringe. Mit einem Augenzwinkern schrieb er der Predigt des Pfarrers zu, die Wolken vertrieben zu haben. Damit griff er die besondere Verbindung von kirchlicher Tradition und gemeinschaftlichem Feiern auf.

Anschließend appellierte der Landrat daran, ehrenamtliches Engagement nicht als selbstverständlich anzusehen. Gerade in einer Zeit, in der häufig Kritik geäußert werde, sei es wichtig, die Menschen wertzuschätzen, die sich für das Zusammenleben vor Ort einsetzen.

Die Kirmes in Bachrain vereinte kirchliche Tradition, Tanz und geselliges Beisammensein. Die Veranstaltung machte deutlich, welchen Stellenwert das ehrenamtliche Engagement und das gemeinsame Feiern für den Zusammenhalt im Ort haben.