Bauleitplanung und Kinderbetreuung
Für den Bereich am Landeshofweg in Pilgerzell beschloss die Gemeindevertretung die Offenlegung der Planung für ein zeitweiliges Zwischenlager für unbelastetes Aushubmaterial und mineralische Abfälle. Auch der städtebauliche Vertrag zur Neuordnung des Nahversorgungszentrums in Pilgerzell wurde beschlossen – mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung. Einstimmig verabschiedeten die Vertreter zudem die Bedarfsplanung für Kinderbetreuungsplätze von 2026 bis 2028.
Mehr Sicherheit auf der Turmstraße
Die FDP wollte die Verkehrssicherheit auf der Turmstraße verbessern. Nach mehreren Unfällen und Berichten über zu schnelles Fahren soll der Bürgermeister als Ordnungsbehörde gemeinsam mit Hessen Mobil und der Polizei prüfen, ob eine Geschwindigkeitsreduzierung möglich ist. Auch verstärkte Kontrollen sollen untersucht werden. Der geänderte Antrag wurde einstimmig angenommen.
Ein weiterer FDP-Antrag, öffentliche Sitzbänke mit Notfallinformationen und Standortangaben zu versehen, scheiterte. Bürgermeister Timo Zentgraf äußerte Zweifel an der praktischen Umsetzung.
Regenwasser besser nutzen
Die Gemeinde soll prüfen, wie sich das Förderprogramm für Zisternen und andere Möglichkeiten zur Regenwassernutzung erweitern lässt. Während auch oberirdische Behälter zur Diskussion standen, sprach sich Zentgraf dafür aus, größere Speichervolumen in den Blick zu nehmen. Die Verwaltung soll einen Vorschlag erarbeiten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Altspeiseöl-Sammlung soll geprüft werden
Die Grünen regten an, Sammelstellen für gebrauchtes Speiseöl einzurichten, um zu verhindern, dass es über Abflüsse entsorgt wird und Probleme in den Abwasserleitungen verursacht. Ein Anbieter könnte die Behälter kostenlos aufstellen, warten und das Öl abholen. Als möglicher Standort wurde der Wertstoffhof genannt. Die Gemeindevertretung stimmte dem Prüfauftrag einstimmig zu. Über konkrete Standorte und einen Starttermin ist noch nicht entschieden.
Zusätzliche Räume für die Neue Mitte
Die Grünen wollten den Gemeindevorstand beauftragen, über die Anmietung eines zusätzlichen Raums in der Kiefernstraße 1 zu verhandeln. Der Treffpunkt Mitte benötige mehr Platz für Angebote für Kinder, Familien und ältere Menschen. Zentgraf verwies dagegen auf mögliche Alternativen: Unter anderem könnte die barrierefrei geplante Bücherei künftig auch für Veranstaltungen genutzt werden. Zudem stellte er die Mietkosten infrage. Eine konkrete Lösung für den Raumbedarf bleibt damit offen.
