Nach einer rund neunmonatigen Planungs- und Bauphase konnte das Fahrzeug nun offiziell an die Kinderfeuerwehr übergeben werden und beim Durchfahren eines Wasserbogens von der Feuerwehr „getauft“ werden. Mit dem neuen Mini-Löschfahrzeug ist es künftig möglich, dass zwei Gruppen gleichzeitig bei Übungen arbeiten können, was aufgrund der Gruppengröße der Kinderfeuerwehr nötig gewesen sei, erklärte Kinderfeuerwehrleiter Justin Richter. Wehrführer Pierre Chaib begrüßte die Gäste und sprach von einem „besonderen Tag für die Kinderfeuerwehr:“ Gemeinsam mit seinem Team habe er viele Stunden investiert, um das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen. „Die Kinder stehen im Vordergrund. Ihr seid der Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr“, betonte Chaib in seiner Ansprache. Besonders hob er die Unterstützung der zahlreichen Helfenden hervor.
Auch Bürgermeister Timo Zentgraf zeigte sich beeindruckt vom Ergebnis: „Es ist eher ungewöhnlich, dass innerhalb einer Gemeindefeuerwehr ein Fahrzeug in den Dienst gestellt wird, bei dem zunächst niemand wusste, was eigentlich dahinter steckt“, sagte er schmunzelnd. Das Projekt sei „eine tolle Idee“ und besonders bedeutend für die Nachwuchsarbeit: „Die Kinder werden hier spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt. Dabei geht es nicht nur um den Brandschutz, sondern auch um Miteinander und Kameradschaft:“ Den Kindern versprach Zentgraf als kleine Belohnung „nach getaner Arbeit ein Eis.“
Der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt sprach von einem „riesigen geheimen Projekt“, auf dessen Ergebnis er sehr gespannt gewesen sei. Das neue Fahrzeug sei „ein würdiges und tolles“. Gleichzeitig betonte auch Schmitt die Bedeutung der Nachwuchsarbeit: „Ohne eine starke Kinderfeuerwehr gibt es später keine starke Jugendfeuerwehr und keine starke Einsatzabteilung.“
Auch Ortsvorsteher Eugen Heidelmeier lobte die Initiative: „Ich habt eine richtig gute Sache angepackt.“ Es sei essenziell, Kinder frühzeitig für die Feuerwehr zu begeistern und so langfristig den Nachwuchs zu sichern.
Im Anschluss an die Grußworte nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Fahrzeug bei einer kleinen Fahrzeugschau genauer zu betrachten und bei Bratwurst und kühlen Getränken über das einzigartige Projekt ins Gespräch zu kommen.
