„Der Kader war mega dünn, und vom Ergebnis her klingt es deutlicher, als es war. Wir hatten immer wieder Phasen, wo wir Druck auf Egelsbach ausgeübt haben“, bedauerte Pilgerzells Trainer Knut Seuring nach dem Auftakt in die Restrunde: „Das Spiel ging hin und her, wir haben es aber verpasst, aus vier, fünf Chancen mal ein Tor zu machen. Das muss man heute ankreiden“.
Im Gegensatz zu Pilgerzell präsentierte sich der Gastgeber dahingehend kaltschnäuziger vor dem Tor und traf zweimal pro Spielhälfte. Der Kader des TSV gab mit zwei Auswechselspielerinnen dann aber auch nicht mehr viele Möglichkeiten her, um zu reagieren. Für den Rest der Saison gilt dennoch weiterhin die Devise, das „Maximale rauszuholen“, auch im Sinne des Wettbewerbs. Der TSV steht mit vier Zählern am Tabellenende und müsste mindestens drei der letzten zehn Spiele gewinnen, um überhaupt nochmal am rettenden Ufer schnuppern zu können. Aber: Jetzt warten mit Dortelweil und Marburg der Tabellenzweite und -dritte.
Pilgerzell: Kröhling; Worch, R. Barth, Leonangeli, Steinert, Schneider, Schad, Gruner, E. Barth, Wilde, Ilic (52. Rumpf, 67. Trautmann).
Tore: 1:0 Damla Bulut (22.), 2:0 Jana Haller (35.), 3:0 Katharina Jacobs (67.), 4:0 Maya Lang (79.)
Zuschauer: 60
