Zusammen mit Pfarrer Rudolf Liebig, Diakon Wolfgang Gärnter und Gemeindereferent Steffen Büdel wurde gesungen und gebetet, bevor die Kinder zu ihrer „heiligen Reise“ durch Künzell ausgesandt wurden. Im Mittelpunkt stand das diesjährige Motto der Sternsingeraktion: „Schule statt Fabrik“. Damit wird besonders auf die Situation von Kindern aufmerksam gemacht, die arbeiten müssen, statt eine Schule besuchen zu können – unter anderem in Bangladesch, für das in diesem Jahr gezielt Spenden gesammelt werden.
Pfarrer Rudolf Liebig dankte den Mädchen und Jungen für ihren Einsatz, auch bei winterlichen Temperaturen: „Schön, dass ihr auch bei der Kälte unterwegs seid.“ Die Sternsinger hätten den Segen Gottes in die Häuser gebracht, die Geburt Jesu verkündet und zugleich Spenden für benachteiligte Kinder gesammelt. „Das Motto in diesem Jahr lautet ,Schule statt Fabrik‘ – und genau darum geht es: armen Kindern in Bangladesch zu helfen“, so Liebig. Vor dem Aufbruch segnete er die Kinder sowie die Kreide, Aufkleber und Sterne, die sie auf ihrem Weg begleiten.
Die Sternsinger bringen nicht nur den traditionellen Segensspruch an die Haustüren, sondern sammeln zugleich Spenden für weltweite Hilfsprojekte. In Künzell zeigt die große Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, dass diese Botschaft auch vor Ort lebendig gelebt wird.
