Sport 18.02.2026

Fußball-Kreisoberliga – Nachwuchs und Neuzugang: TSV will angreifen

Bachrain (jk) – Der TSV Bachrain ist zurück in der Erfolgsspur. Die vergangenen Jahre verliefen für den Verein eher dürftig. Zeitweise kämpfte der Fußball-Kreisoberligist sogar um den Klassenerhalt. Mit neuen Gesichtern und einem starken Trainerteam stehen die Bachrainer in der KOL Mitte aber wieder deutlich besser da und möchten in der Restrunde einen Angriff auf die vorderen Tabellenplätze starten.

Foto: Natalia Lindt

Die Saison 2023/2024 beendeten die Bachrainer auf dem zwölften Tabellenplatz, nachdem sie in der Spielzeit davor sogar kurzzeitig im Aufstiegsrennen in die Gruppenliga mitreden konnten. In der vergangenen Saison 2024/2025 dann ein weiterer Paukenschlag. Nach nur neun Spieltagen trennte sich der Verein vom ehemaligen Trainer Thomas Winter und installierte Natnael Weldetnsae als Chefcoach. Mit Weldetnsae zeigte der Kreisoberligist ein anderes Gesicht und trat deutlich selbstbewusster auf. Zwar beendete der TSV die holprige Saison mit der zweitschlechtesten Defensive der KOL Mitte auf dem zehnten Tabellenplatz, doch stellten die Verantwortlichen die Weichen für die Zukunft.

Gemeinsam mit Weldetnsaes spielendem Co-Trainer Maurus Klüber gelang Bachrain die Wende. Mit neuen Gesichtern stabilisierte das Duo die anfällige Defensive und überwinterte nun nach 17 Spielen und 26 Punkten auf einem soliden siebten Tabellenplatz. „Im Gesamtpaket sind wir zufrieden. Leider hatten wir im ein oder anderen Spiel kein Glück, sonst hätten wir mehr Punkte einfahren können“, zog Weldetnsae sein Zwischenfazit. Besonders bitter seien die langen Ausfälle von Christian Kramm und Dominic Friess. Die Spieler zählen zu den Leistungsträgern und werden aufgrund eines Kreuzbandrisses keine Rolle mehr in dieser Saison spielen. „Das hat schon wehgetan. Offensiv werden wir Probleme bekommen“, erwartet Weldetnsae.

Diese Lücke schließen sollen einige Neuzugänge. Neben Simon Kugler und Valentin Staubach aus der A-Jugend der JSG Künzell konnte Bachrain Mohammad Hasanzadeh vom Ligakonkurrenten Germania Fulda loseisen. Der Coach hofft mit den Neulingen und seinen vorhandenen Spielern die Ausfälle von Friess und Kramm weitestgehend zu kompensieren. Unter Druck setzt er seine Akteure dabei nicht. „Ich werde den Jungs Zeit geben, sich an die Positionen heranzutasten. Allgemein haben wir keinen Druck“, betont der Coach.

Nach einer bisher schwierigen Vorbereitung hofft er, „dass wir da weitermachen werden, wo wir in der Hinrunde aufgehört haben“. Dabei schaue der TSV eher nach oben als nach unten. „Alles, was nach oben noch geht, nehmen wir mit. Ansonsten lassen wir uns überraschen“. Neun Punkte sind es bis Platz zwei im Moment, allerdings hat Bachrain noch ein Nachholspiel.

Bisher konnte nur der Test beim Hünfelder SV II (4:3) stattfinden. Am Sonntag, 22. Februar (16 Uhr) geht es noch am Noppen gegen Dittlofrod/Körnbach, darauf die Woche gegen den SV Welkers. Am 8. März empfängt der TSV dann zum Restrundenauftakt den FV Horas.