Stellvertretend für alle gab es drei Personen, die sich durch ihre jahrlange Bereitschaft hierzu auszeichneten. Martina Bayer erhielt für ihre 100. Spende einen Präsentkorb aus der Hand der Bereitschaftsleitung und Martin Detig aus Friesenhausen durfte ein Geschenk für seine 150. Blutspende entgegennehmen. Ein weiterer 100-er Spender am vergangenen Freitag war Alfred Fröhlich, der ebenfalls für seine Bereitwilligkeit zum Spenden einen Präsentkorb erhielt.
Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte das DRK Künzell den Vereinen in Dietershausen als Wette angeboten, mit den Mitgliedern ihrer Vereine Blut zu spenden, die SG Dietershausen war als Sieger mit den meisten Erschienenen hervorgegangen. Hierfür überreichte die stellvertretende Vorsitzende Frau M. Vogt einen Scheck in Höhe von 200 Euro. Dieser soll nach Willen der Fußballer der SG Dieterhausen caritativ eingesetzt werden. Bei allen Spendern bedankte sich das Rote Kreuz Künzell herzlich und freut sich, wenn auch in Zukunft die Blutspendeaktionen in der Gemeinde Künzell und darüber hinaus zum Wohl der Kranken beitragen.
Das DRK Künzell freut sich, dass eine große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern sich engagiert. Ist es doch eine der einfachsten Möglichkeiten zu helfen und damit Leben zu retten. Das Wichtigste aber: Blut ist nicht künstlich herstellbar. Blutprodukte sind auch nur begrenzt haltbar, teilweise nur wenige Tage oder wenige Wochen. Darum sind Kranke und Verletzte auf Menschen angewiesen, die bereit sind, regelmäßig Blut zu spenden. Jeden Tag werden in Deutschland über 15.000 Blutspenden für die medizinische Versorgung benötigt. Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist aktuell ohne gespendetes Blut nicht funktionsfähig. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank der modernen Transfusionsmedizin möglich. Statistisch gesehen wird das meiste Blut zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Innerhalb des Kreisverbandes Fulda führt das Rote Kreuz jährlich über 100 Spendetermine an unterschiedlichen Orten durch. Es ist daher immer möglich, wohnortnah einen Blutspendetermin zu besuchen, zumal auch die hiesigen Krankenhäuser jährlich rund 11.000 Blutkonserven benötigen.
