Aufgrund der Osterferien rollte bei der MSG dreieinhalb Wochen kein Ball. Doch statt Däumchen zu drehen, nutzte das Team von Trainer Nico Rausch die Pause und streute einige intensive Trainingseinheiten mit sehr hoher Beteiligung ein. „Die Mädels haben sehr gut trainiert und durchgezogen“, freut sich der Coach. Im gemeinsamen Training mit der Reserve seien durchschnittlich 22 bis 26 Spielerinnen auf dem Platz gewesen.
Auch wenn die Trainingseinheiten Rausch positiv stimmen, wird der Doppelspieltag hart. Mit Seligenstadt/Zellhausen/Klein-Welzheim wartet auf die Osthessinnen ein echtes Topspiel. „Das wird ein echter Brocken“, ist sich Rausch bewusst. Doch mit 13 Siegen ist die MSG noch immer ungeschlagen und führt die Liga souverän an. An Selbstvertrauen fehlt es Rausch und Co. entsprechend nicht, der Trainer fordert aber trotzdem vollen Fokus seiner Mädels. „Wir müssen versuchen, das umzusetzen, was wir einstudiert haben.“
Vor dem Top-Duell am Sonntag empfängt die MSG bereits am Freitagabend den SC Dortelweil. Im Hinspiel setzte der SCD Akzente und zeigte sich auf dem kleinen heimischen Kunstrasen als giftiger und zweikampfstarker Gegner. Einen kleinen Vorteil erhofft sich Rausch durch die Ansetzung auf dem Rasenplatz in Gläserzell. „Es ist dennoch tagesformabhängig“, so der Coach.
Die nächsten Wochen werden für die MSG richtungsweisend. Nach dem Doppelspieltag warten der Tabellenfünfte Klein-Linden sowie der engste Verfolger Kickers Offenbach. „Das sind vier wichtige Spiele und dicke Brocken. Wir müssen überall Vollgas geben und unser Spiel konsequent fortsetzen“, fordert Rausch.
