Für Schlusslicht TSV Pilgerzell geht es faktisch nur noch um einen würdevollen Abschied aus der Hessenliga. „Die Vorzeichen sind immer so, dass der Gegner Favorit ist“, blickt Trainer Knut Seuring nüchtern auf die Partie gegen den TuS Großenenglis. Schon das Hinspiel verloren die Pilgerzellerinnen deutlich mit 0:3. Obwohl der Abstieg bei nur vier Punkten auf dem Konto kaum noch abzuwenden scheint, ist die Moral der Mannschaft ungebrochen. Die Beteiligung unter der Woche war mit 15 Spielerinnen im Training bemerkenswert hoch. „Das zeigt, dass die Mannschaft es will“, lobt Seuring die Mentalität. Das zeigen auch die vergangenen Spiele, denn Geschenke an die Konkurrenz wird es nicht geben. Das Ziel ist eine positive Gestaltung des Spiels – in welcher Form sich dies am Ende im Ergebnis widerspiegelt, bleibt abzuwarten.
Ganz andere Vorzeichen herrschen bei der TSG Lütter: Für den Tabellenführer ist die Partie beim Vorletzten Viktoria Schaafheim eine klare Pflichtaufgabe. Nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel zählen auswärts nur drei Punkte, um den Verfolger aus Marburg auf Distanz zu halten, der mit nur zwei Zählern Rückstand auf den „Platz an der Sonne“ lauert.
Die SG Barockstadt hat derweil den Klassenerhalt fest im Blick. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist die Lage für die Domstädterinnen stabil, doch nach oben scheint der Zug abgefahren. Ein Sieg beim direkten Tabellennachbarn MFFC Wiesbaden würde den sicheren Klassenerhalt ein großes Stück näherbringen.
Frauen Hessenliga
Samstag
15 Uhr
Schaafheim – Lütter
15.30 Uhr
Dortelweil – Bornheim/GW
16 Uhr
Wiesbaden – Barockstadt Fulda-Lehnerz
17 Uhr
Pilgerzell – Großenenglis
Klein-Linden – Egelsbach
17.30 Uhr
Hessen Kassel II – SF/BG Marburg
