Bei lauen Temperaturen hatten sich einige Menschen auf den Weg gemacht, um von Erhebungen mit guter Sicht Richtung Osten einen Blick auf das Himmelsschauspiel zu werfen, so herrschte zum Beispiel am Florenberg bei Pilgerzell reger Verkehr. Während im Westen das letzte Sonnenlicht noch die Wolken rosa leuchten ließ, lichteten sich im Osten die Schleierwolken und gaben den Blick auf den sogenannten „Blutmond“ frei, der zügig am Himmel immer höher stieg. Im weiteren Verlauf der Nacht verließ der Mond den Kernschatten der Erde und erhellte die Nacht dann wieder im gewohnten in silbrig-weißem Licht.
