Sowohl beim TSV Pilgerzell als auch beim Aufsteiger Haimbacher SV läuft es in der aktuellen Saison nicht. Während der Aufsteiger mit fünf Punkten aus zehn Spielen Tabellenschlusslicht ist und schon den Trainer wechselte, steht Dennis Fischer mit seinem TSV mit zwei Punkten mehr auf dem Konto – und einem Spiel weniger – auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Das ist ein Abstiegskracher. Beide Teams werden in der Saison um den Nichtabstieg spielen“, beschreibt Pilgerzells Trainer. Ein Sieg im Duell der formschwächsten Mannschaften ist daher umso wichtiger. Mit einem Dreier könnte der Haimbacher SV die Rote Laterne an Pilgerzell abgeben.
„Es macht aber keinen Unterschied, ob wir gegen den Tabellenletzten oder -zehnten Spielen. Wir gehen es so an, dass wir zuhause punkten wollen“, macht Fischer klar, der mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat: Im Sommer musste der TSV sieben Abgänge verkraften, verpflichtete dafür lediglich Mika Quell aus Rönshausen. Und dieser stehe nun auch nicht mehr zur Verfügung, habe er dem Coach mitgeteilt. Damit könne Fischer lediglich auf einen Kader von 14 Spielern zurückgreifen. Aktuell steht es um die Hausherren so schlecht, dass mit Swen Atzert zwar ein erfahrener Spieler in der Saison auf den Rasen stand, der mit 48 Jahren aber auch nicht mehr der Jüngste ist. „Aktuell ist es echt eine Wundertüte“, so Fischer zu seinem Kader. Für das Kellerduell am Sonntag muss er weiterhin auf die Unterschiedsspieler Lukas Mehler und Louis Schröter verzichten. Beide fallen längerfristig aus. „Die Qualität der beiden aufzufangen, ist unmöglich“.
Auch die weiteren Spiele mit Künzeller Beteiligung versprechen Spannung: Schon ab 11 Uhr steigt das Heimspiel des TSV Bachrain am Sonntag gegen FT Fulda – dabei gibt es Oktoberfest-Frühschoppen am Geisküppel und ab mittags passende Musik und Leckereien. Nach der Niederlage von Borussia Fulda unter der Woche könnte Bachrain sogar näher an die Spitze heranrücke. Ab 15 Uhr sind dann außerdem noch die FSG Dipperz/Dirlos beim SV Müs und die SG Edelzell/Engelhelms bei der SG Ehrenberg (in Wüstensachsen) gefordert.
