Beim Vizemeister der vergangenen Saison, der den Aufstieg in diesem Jahr anpeilt, war für Pilgerzell wenig zu holen: Früh lief der TSV einem 0:1-Rückstand hinterher, den die Gastgeberinnen per Fernschuss erzielten. Immerhin hielt die Defensive der Gäste dann stand, sogar eine Riesenchance zum Ausgleich hatte der TSV, verpasste aber das 1:1. Zwei Minuten Nachspielzeit waren dann angezeigt, und kurz vor Ablauf dieser passte Pilgerzell bei einem langen Ball nicht auf und kassierte das zweite Gegentor – ein bitterer Zeitpunkt. „Damit war der Zahn gezogen“, sagte Gianni Leonangeli aus dem Pilgerzeller Führungsteam, der aber eine gute, kämpferische Einstellung beim Team sah. Auch in Hälfte zwei knüpfte Pilgerzell dort an und gab sich nicht geschlagen – auch nicht in Unterzahl. Die beiden weiteren Treffer fielen dann erst in der Schlussviertelstunde. Dennoch schöpft der TSV etwas Hoffnung und will besonnen die nächsten Wochen angehen – da vertraut Leonangeli auch auf die Arbeit von Trainer Knut Seuring.
Pilgerzell: Kröhling; Bianco, Worch, R. Barth, Rumpf, McGilvray, Leonangeli, Steinert, Lüdtke, Schneider, E. Barth (Gruner, Burgenmeister, Schröder).
Tore: 1:0 Emelie Hesselbach (5.), 2:0 Leonie Springer (45.+2), 3:0 Josephine Mezger (77.), 4:0 Paula Gies (79.)
Zuschauer: 100
Gelb-Rote Karte: Tabea Leonangeli (Pilgerzell, 64.)
