Lokales 01.09.2025

90 Jahre Marienschwestern in Dietershausen: Freude und Segen

Dietershausen (pm/as) – Die Marienschwestern in Dietershausen haben mit einem zweitägigen Fest ihr 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Die sehr gute Resonanz war Beweis dafür, wie es den Schwestern noch immer gelingt, Bindeglied zwischen Glauben und Gesellschaft zu sein. Denn die Formate, die die Schönstätter Marienschwestern anbieten, sind vielfältig und sprechen alle Generationen an.

400 Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, waren zum Kapellchenfest nach Dietershausen gekommen. Anlass war das Jubiläum „90 Jahre Marienschwestern“. Foto: Bistum Fulda / privat

„Wir erlebten ein wunderbares Kapellchenfest mit 400 Besuchern, optimalem Wetter - einfach ganz viel Hoffnung, Freude, Segen“, heißt es seitens der Marienschwestern. Besonders gefreut haben sie sich, dass so viele junge Familien mit ihren Kindern gekommen waren.

Nach einem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau aus Neuhof mit Segnung der Schulneulinge und musikalischer Unterhaltung der Band „Exhalation“ aus Steinau-Steinhaus stand buntes Programm für alle Generationen und dem Akkordeonorchester Dipperz an. Am Nachmittag hieß es dann „Hoffnungs-Stories einer bewegten Geschichte – Schwestern erzählen“. Zudem gab es im Saal des Jugendheims Impressionen aus den vergangenen 90 Jahren zu sehen, und im Kapellchen standen Hoffnungslichter zum Mitnehmen. Den Ausklang des Festes bildete ein Klosterbierabend am Kapellchen. Dazu wurden „Dorfgeschichten der besonderen Art“ erzählt, der Musikverein „Haunequelle“ gestaltete den Abend.

Der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber hat den Schönstätter Marienschwestern schriftlich gratuliert. In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Mit dem Schönstattzentrum in Dietershausen verbinde ich ganz wichtige persönliche Erfahrungen. Der Ort ist wirklich ein Geistliches Zentrum. Viele Menschen erleben Dietershausen als Ankerpunkt in ihrem Leben, an dem sie auftanken, sich inspirieren lassen und im Glauben wachsen. Es ist ein Ort des Gebets und der Begegnung zwischen Menschen und zwischen Gott und den Menschen“.

Für die Zukunft wünscht sich Bischof Gerber, dass das Schönstattzentrum weiterhin ganz stark ein Ort der Gottesbegegnung ist – gerade in Auseinandersetzung mit einer provokanten Frage, die Pater Kentenich 1967 formuliert hatte: „Gibt es einen lebendigen Gott, ist Gott eine Realität – oder ist das alles nur Spiel?“ Die persönliche Antwort jedes und jeder Einzelnen baut für mich eine Brücke in die Zukunft des Glaubens.“

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