Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Polizeichor unter der Leitung von Wolfgang Heil. Zwischen den Liedern hatten verschiedene Zeitzeugen die Gelegenheit, ihre persönlichen Erfahrungen mit der DDR und dem Leben im geteilten Deutschland zu erzählen. Dabei ging es teilweise um sehr private Schicksalsschläge in der Familie. Ein Mann erzählte etwa von seiner Mutter, die zur Beerdigung ihrer Großmutter nicht hatte ausreisen dürfen – weil diese auf der anderen Seite der deutsch-deutschen Grenze wohnte. Bewegt lauschten die Menschen den Erzählungen. Wer wollte, konnte sich mit Kaffee und Kuchen stärken.
