In seiner Festrede bedankte sich Onedänzer Andre Storch bei jedem einzelnen Helfer und den Tanzpaaren für die vergangenen Jahre. „Vielen Dank, dass ihr meine Laune die letzten drei Jahre ertragen, habt“, so Storch. Vor genau 35 Jahre wurde die Kirmesgesellschaft Dietershausen gegründet. Damit existiert die Kirmes mit den traditionellen Dreireihentänze länger als der Verein selbst. Erster Vorsitzender der Kirmesgesellschaft Dietershausen, Boris Faulstich, freute sich auf das Jubiläum. „Traditionen sind gerade in der schnelllebigen Zeit extrem wichtig“, betonte er. Auch Künzells Bürgermeister Timo Zentgraf beglückwünschte den Verein zum mittlerweile 35-jährigen Bestehen. Die Kirmes in Dietershausen sei etwas Besonderes, wie Zentgraf betont. „Bei keinem anderen Ort lädt der Ortsvorsteher die Kirmespaare nachhause ein“, so der Rathauschef. Für Ortsvorsteher Holger Phillipp ist diese Kirmes ein echtes Highlight. „Es wird womöglich meine letzte Kirmes als Ortsvorsteher sein. Das bedeutet aber nicht, dass ich keine mehr feiere“, bedauerte Phillipp. Abschließend bedankte sich der Ortsvorsteher bei den Kirmespaaren, den Vereinsverantwortlichen sowie den zahlreichen Besuchern für ihr kommen. „Ich fühle hier Heimat, nicht nur im geografischen Sinn. Dietershausen ist Heimat im Herzen. Es ist mehr als ein Fest, es ist ein Lebensband“, sagte Phillipp sichtlich gerührt.
Im Anschluss tanzten die jungen Kirmespaare unter der Linde den Dreireihentanz. Zu den Feierlichkeiten waren auch einige andere Kirmesgesellschaften gekommen, etwa aus Künzell-Bachrain. Die Kirmespaare überreichten außerdem eine Spende in Höhe von 2500 Euro an die Lebenshilfe Fulda-Hünfeld. Die musikalische Begleitung übernahm der Musikverein „Haunequelle Dietershausen“.
