„Als Fußballer freut man sich immer auf die Winterpause, weil man dann mal etwas abschalten kann“, sagt Fischer. Und das zu Recht: In Pilgerzell verlief die Runde wie in Zeitlupe. Der personell arg gebeutelte Tabellen-13. hat einige intensive und anstrengende Wochen und Monate hinter sich. Besonders der Saisonstart verlief für Fischer und Co. alles andere als souverän. Von Spieltag zu Spieltag fielen Spieler aus und so rutschte die Mannschaft in der Tabelle immer weiter ab. Aufgeben war für die Pilgerzeller aber natürlich keine Option. Aus den letzten fünf Spielen konnte Fischers Team drei Siege einfahren und das unter anderem gegen Müs, Horas und Spitzenreiter Borussia Fulda. „Es ist gut, mit einem positiven Gefühl in die Winterpause zu gehen. Tabellarisch sieht es schon wieder gut aus“, freut sich der Spielertrainer.
Doch bevor sich Pilgerzell in die wohlverdiente Pause verabschiedet, steht mit Hilders/Simmershausen noch ein echter Brocken vor der Tür. „Es wird ein sehr schwieriges Spiel. Hilders spielt vom Namen her ein wenig unter dem Radar. Wenn man sich die Ergebnisse und Tabelle anschaut, erwartet uns ein Aufstiegskandidat“, sagt Fischer vor dem Duell mit den Rhönern. Mit 45 erzielten und 27 kassierten Treffern gehört die SGHS sowohl offensiv als auch defensiv zu den besten Teams der Liga. Neben der individuellen Qualität sorgen bei den Hausherren die Rhöner Tugenden für den guten Tabellenplatz. „Sie haben eine gute Mischung aus allem. Die Rhöner Tugenden, um in gewissen Spielen den Kampf annehmen zu können und sehr gute Einzelspieler für die spielerische Klasse“, erläutert Fischer. Gerade auf dem Kunstrasen in Hilders komme die große Stärke der Spielgemeinschaft zum Vorschein, besonders da Pilgerzell bislang wenig auf dem Geläuf trainiert habe: „Auf Kunstrasen kommt es viel auch Technik an, mal etwas anderes wie der Matsch in den letzten Wochen.“ Personell ist die Lage beim TSV nach wie vor bescheiden, dennoch zeigt sich Dennis Fischer zuversichtlich. „Woche für Woche variiert es. Dennoch bekommen wir eine konkurrenzfähige Truppe auf den Platz.“
