Thorsten Herchenhein vom Treffpunkt Mitte hatte gemeinsam mit der AWO überlegt, welches Projekt sie starten können. Schließlich gebe es bereits viele Angebote, die sich auf das Gemeinwesen konzentrieren. So war die Idee geboren, ein ökologisches Projekt zu initiieren, denn das Thema könne laut Herchenhein kaum aktueller sein.
„Wir wollten den Garten möglichst zentral haben“, erzählt Herchenhein. So werden künftig sechs Parzellen auf einem 200 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Grundstück hinter der Neuen Mitte untergebracht. „Wir wollen das Ganze erstmal überschaubar gestalten“, so Herchenhein. Sollte das Projekt gut anlaufen, könne das Gelände um weitere Parzellen erweitert werden. Im Rahmen einer Infoveranstaltung hatten sich sofort die ersten Interessenten gefunden, sodass bereits alle sechs Parzellen vergeben sind. Diese bekommen von der Gemeinde den Platz und Wasser gestellt. „Es ist dann Sache des einzelnen Betreibers, wer wann was anpflanzt. Die Grundstücke müssen natürlich auch gepflegt werden“, meint Herchenhein. Zur Kontrolle gebe es aber eine Vereinbarung zwischen den Nutzern und der Gemeinde. Darin ist unter anderem festgehalten, dass sich die Betreiber zu ökologischem Anbau verpflichten.
Neben dem Bürgergarten soll es für die Parzellenbetreiber, aber auch für alle anderen interessierten Bürger ein regelmäßiges Begleitprogramm mit Infoveranstaltungen machen. Dort sollen Themen wie Zero Waste, Ökologie, Urban Gardening oder Klimaschutz aufgegriffen werden.
